1. 14. Runde25. 10.
    1. EndeINN3LIN5
    2. EndeSTE5DOR4
    3. EndeSTP3WRN2
    4. EndeVIL5BRE1
    5. Ende n.V.DGRZ1VIE0
    6. Ende n.P.SAL2KLA3
  2. 15. RundeHeute
    1. Heute 18:30BRE11 Pkt.GRZ25 Pkt.
    2. Heute 18:30DOR29 Pkt.VIL23 Pkt.
    3. Heute 18:30INN17 Pkt.STP18 Pkt.
    4. Heute 18:30WRN5 Pkt.STE21 Pkt.
    5. Heute 19:00LIN22 Pkt.KLA27 Pkt.
    6. Heute 19:00VIE32 Pkt.SAL22 Pkt.
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Offiziell: Matej Petrík wechselt zu Royals Vienna

Der Titelverteidiger verstärkt die Mitte mit dem größten Namen des Herbstes: Center Matej Petrík kommt von den Linz Steel Wolves, hat bis zum Ende der Saison 2027/28 unterschrieben und trägt in Wien die Nummer 68.

WIEN – Die Transferbombe des Herbstes ist geplatzt. Die Royals haben am Freitagvormittag die Verpflichtung des slowakischen Centers Matej Petrík von den Linz Steel Wolves offiziell bestätigt. Der Spielmacher hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 unterschrieben und trägt in der Donau Arena die Nummer 68 – dieselbe wie zuletzt in Linz.

Die Royals zahlen eine Ablöse, deren Höhe beide Klubs nicht nennen. Teil der Vereinbarung ist außerdem ein Vorkaufsrecht auf einen jungen Royals-Stürmer, das die Steel Wolves im Sommer 2027 ausüben können.

Der Topscorer der Steel Wolves wechselt das Trikot

Petrík kommt in Topform. Er stand in allen 14 Saisonspielen der Linzer auf dem Eis und war mit 4 Toren und 16 Assists (20 Punkte) der produktivste Spieler der Steel Wolves, Vierter der Scorerwertung und Zweiter bei den Assists.

Der gebürtige Bratislavaer kam 2024 nach vier Saisonen in seiner Heimat nach Österreich und brauchte keine Eingewöhnungszeit: 46 Punkte in seiner ersten ATHL-Saison, dann im Vorjahr ein Karrierebestwert von 57 Punkten (21 Tore, 36 Assists) und die Wahl ins All-Star-Team der Liga. Sein Markenzeichen sind der erste Kontakt und der Pass durch die neutrale Zone, der seinen Flügeln den Raum zum Abschluss öffnet.

„Wir haben einen Center gesucht, der den Übergang durch die neutrale Zone beschleunigt und den Puck im richtigen Moment abspielt. Das kann Matej besser als jeder andere in dieser Liga. Wir werden ihn nicht verändern, er soll sein Spiel spielen“, sagte Royals-Cheftrainer Markus Reitbauer.

„Linz bleibt meine Heimat“

Petrík räumte ein, dass ihm die Entscheidung nicht leichtgefallen ist.

„Linz bleibt für mich immer ein Zuhause, ich gehe mit großer Dankbarkeit gegenüber den Fans und dem Klub. Aber ich will um den Titel spielen. Die Royals verteidigen ihn, und ich will Teil der Mannschaft mit den höchsten Ambitionen sein. Als das Angebot kam, habe ich nicht lange gezögert“, so der neue Mann mit der 68.

Linz-Sportdirektor Stefan Hörmann nannte den Wechsel ein Geschäft, das für beide Seiten Sinn ergibt: „Matej wollte diesen Transfer, und wir konnten es uns nicht leisten, ihn in einem Jahr ablösefrei zu verlieren. Wir haben Mittel bekommen, die sofort in den Kader fließen, dazu eine Option auf einen talentierten jungen Spieler. Es tut weh, aber es ist der richtige Schritt.“

Wo stellt ihn Reitbauer auf?

Die Royals gingen mit dem breitesten Kader der Liga in die Saison, in der Mitte fehlte aber ein echter Verteiler. Petrík soll die erste Linie zwischen Marcel Kofler und Yannick Jäger anführen, Joey Ramsey rückt in die zweite Linie, zudem ist Petrík im ersten Powerplay am rechten Bullykreis eingeplant.

Nach 14 Runden führen die Royals die Tabelle mit 32 Punkten an, drei Zähler vor den Dornbirn Lynx. Dorthin getragen haben sie die beste Abwehr der Liga (22 Gegentore) und neun Siege in Serie zum Saisonstart, doch der Angriff kommt erst auf 38 Treffer, nur der neuntbeste Wert der Liga, und die Royals haben nur eines ihrer letzten fünf Spiele gewonnen – das 0:1 nach Verlängerung im Klassiker in Graz am Sonntag war die jüngste Erinnerung daran.

Division Ost
Division Ost
#TeamSpSOTSOTNNPkt
1Royals Vienna – LogoRoyals ViennaVIE14913132
2Graz Thunder – LogoGraz ThunderGRZ14631425
3Linz Steel Wolves – LogoLinz Steel WolvesLIN14701622
4Steyr Hammers – LogoSteyr HammersSTE14603521
5St. Pölten Lions – LogoSt. Pölten LionsSTP14511718
6Wiener Neustadt Knights – LogoWiener Neustadt KnightsWRN14013105
Ganze Tabelle

Debüt schon am Sonntag?

Die Formalitäten wurden am Donnerstagabend abgeschlossen, am Freitagvormittag absolvierte Petrík das erste Training mit seinen neuen Kollegen. Heute Abend um 19 Uhr empfangen die Royals die Salzburg Ice Barons in der Donau Arena, und Reitbauer schloss ein sofortiges Debüt nicht aus: „Wenn er sich bereit fühlt, spielt er. Wir entscheiden nach dem Aufwärmen.“

Der wahrscheinlichere Termin ist Sonntag, der 1. November, wenn die Royals ausgerechnet die Linz Steel Wolves in der Donau Arena empfangen. Besser hätte es der Spielplan kaum schreiben können: Petrík könnte schon in seinem zweiten Spiel in Lila auf seine ehemaligen Kollegen treffen. Das erste Saisonduell gewannen die Royals am 25. September in Linz mit 2:1.

Die Sicht aus Linz

In Linz ist die Stimmung gedämpft. Steel-Wolves-Cheftrainer Mika Lehtonen gab zu, dass das Team seinen Führungsspieler verliert: „Matej war unser Motor im Powerplay und in der Kabine. Jemand muss seine Minuten übernehmen, das ist eine Chance für die Jüngeren. Wir werden uns nicht bemitleiden, heute Abend spielen wir wieder.“

Linz liegt mit 22 Punkten auf Rang sechs und hat zuletzt zweimal in Folge gewonnen. Erste Anwärter auf den freien Platz in der ersten Linie sind Edoardo Bruno und der 22-jährige Leon Fink – schon der heutige Besuch der Klagenfurt Dragons wird zeigen, wie groß die Lücke ist.

Dieser Artikel wird nach den heutigen Spielen aktualisiert.

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